„Electronic Music Beyond The Limit“

Mitglieder: John T. Jefferson, Soto T., Chris Kempfield

Zeit: 1986 – 2001 (Projekt der Phasen 1 und 2)

Thesound Crash History:

Am 18. Mai 1986 begann John T. Jefferson die Arbeit an einem neuen Megamix; ein weiterer, dem eine ganze Reihe von inoffiziellen Remixes, Cuts und Megamixes voraus gingen, doch mit diesem sollte Thesound Crash die Arbeit aufnehmen. Es folgten noch weitere und 1988 dann der erste eigene Song „This is for … (E.F.L.)“. Nur mit einem KORG DSS-1-Sampler und 2 Kassettendecks entstanden dieser und zwei weitere Songs.

Thesound Crash Sonnenuntergang1990 bekam Thesound Crash Zuwachs, nicht nur in der Besetzung (mit Chris Kempfield) sondern auch bei der Technik: ein Vierspur-Recorder und ein ATARI ST mit dazugehörigem MIDI-Programm (C-LAB CREATOR) ließen die nun entstehenden Songs „professioneller“ klingen. Die drei 1991/1992 produzierten Titel wurden auf der Kassette „The First Pieces“ zusammengefasst.

Ende 1992 kam Soto T. als Texter hinzu und ab da fing die Thesound Crash-Maschinerie richtig an zu laufen. Es entstanden Songs für das geplante Album „Love, Gold & Adventure“ zwischen Pop und EBM, Avantgarde und Experimental. Die größte Mühe gab man sich mit „For my King“, welcher fast schon ein Hörspiel ist. Dieser Song schaffte es auch auf die erste Demo-Kassette „Excerpts from >Love, Gold & Adventure<, mit der man sich bei diversen Labels bewarb, allerdings keine Resonanz erhielt.

Davon unbeeindruckt arbeitete man weiter und entschied sich bald, die tanzbarsten Songs auf einem zweiten Demo zusammenzufassen: „Excerpts II – The Dancable Compilation“. Dadurch kam es zu Verhandlungen mit SUBWAY RECORDS (BEBORN BETON, NO COMMENT, …), die aber leider im Sande verliefen.

Mit diesen beiden Demos im Gepäck gab es am 27. Juli 1995 den ersten und einzigen Auftritt von Thesound Crash im ALIBI in Hagen.


Die Arbeit an „Love, Gold & Adventure“ wurde 1996 beendet, doch man war schon an der nächsten CD dran, da man mit dem Klang der bisherigen Stücke nicht mehr zufrieden war. So kamen einige Titel neu aufgenommen oder remixed auf das zweite Album „2nd Level“. Wieder bewarb man sich bei Plattenfirmen, doch bis auf eine seltsame Absage von OFF BEAT („Ihr seid zu konzeptlos!“), hörte man von diesen nichts.

Über die Zeit hatten sich unveröffentlichte Stücke und Versionen angesammelt, die man doch einmal in eine kompakte Form bringen wollte. So entstand „(The Chronology of the) Other Tracks“. Ein Highlight der CD war sicherlich die komplette 30-minütige „Trilogy“, deren erster Teil „For my King“ war.

Mit den Arbeiten an „No Escape“ hieß es „Alles oder Nichts“: entweder wird ein Plattendeal ergattert oder man gibt auf. Also gab man sich besonders viel Mühe, so dass die Produktion 500 Stunden (Wurde genau dokumentiert!) in zwei Jahre dauerte. Neben technischen Problemen, wie der Defekt und mehrwöchige Ausfall des Hauptinstruments Kurzweil K2500, gab es aber auch eine Menge Experimente: echte Drums, eine echte Gitarre, das Cello und der Gesang von Lady K (A Spiteful Silence) oder digitales Scratching. Diese und viele weitere Soundexperimente machten die CD zu einer echten Ausnahmeproduktion. Der Song „Arrow of lie“ kam sogar auf einen „Cold hands seduction“-Sampler der SONIC SEDUCER.

Leider verließ Chris Kempfield Thesound Crash schon während der laufenden Produktion, da er sich mit den Ergebnissen nicht mehr identifizieren konnte.

Das letzte Lebenszeichen war die Teilnahme an einem Remix-Contest von PHILLIP BOA & THE VOODOO CLUB. Kurz darauf, im Mai 2001 wurde Thesound Crash offiziell aufgelöst!

Da Chris Kempfield einer Veröffentlichung von Titeln, die mit seiner Beteiligung entstanden sind, widersprochen hat, wird es kein Material (außer der „No Escape“) von Thesound Crash online geben!

 

Thesound Crash Discography:

Thesound Crash (Sign)